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| Mitteilungsblatt für das Handwerk im Ostalbkreis |
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Handwerk und Schule im Gespräch - Aalen |
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Handwerk und Schule im Gespräch, so lautet das Motto der Zusammenarbeit zwischen den Schulen der Region Aalen, dem Projekt "ZUKUNFT" und der Kreishandwerkerschaft Ostalb.
Gemeinsames Ziel
dieser Kooperation ist es, sich aktiv und konstruktiv an der positiven Gestaltung unseres Ausbildungs- und Bildungssystems im Handwerk zu beteiligen.
Aus dieser Zusammenarbeit aller Beteiligten entstand dieser Leitfaden. Er soll Schülerinnen und Schülern, der Lehrerschaft, den Eltern und den Betriebsinhabern eine Orientierung und Information rund um die Ausbildung geben.
Broschüre als PDF zum Download (13 MB) |
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Handwerk und Schule im Gespräch - Schwäbisch Gmünd |
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Die Ausbildung im Handwerk nimmt traditionell einen
hohen Stellenwert ein. Bereits jetzt ist klar, dass in Zukunft
aufgrund der demographischen Entwicklung weniger
Schüler die allgemeinbildenden Schulen verlassen
werden. Für das Handwerk hat diese Entwicklung
weitreichende Konsequenzen. Das bereits jetzt schon
teilweise vorhandene Problem zu weniger Interessenten
wird sich noch verstärken. Das Handwerk sollte
dementsprechend handeln und, neben anderen Maßnahmen,
auch mit den allgemeinbildenden Schulen enger
kooperieren.Mit diesem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Schulen
und Handwerk zu verbessern und mehr Jugendliche
für eine handwerkliche Ausbildung zu begeistern,
haben sich Vertreter der Kreishandwerkerschaft Ostalb
und Vertreter der Haupt- und Realschulen aus dem Altkreis
Schwäbisch Gmünd an einen Tisch gesetzt. Es
fand eine Veranstaltung statt, zu der neben Handwerkern
die Rektoren der Haupt- und Realschulen des Altkreises
Schwäbisch Gmünd eingeladen waren. Dabei
wurde vereinbart, dass verschiedene Arbeitsgruppen
gebildet werden. Von einer Arbeitsgruppe ist ein Leitfaden
in Form einer Broschüre entwickelt worden.
Gemeinsam präsentiert sich dort das Handwerk mit
den Haupt- und Realschulen und dem Projekt „ZUKUNFT“.
Seit Ende Oktober steht der Leitfaden den
Schulen, Betrieben und den Eltern zur Verfügung.
In der Broschüre werden u. a. auch Handwerksberufe
aus dem Ostalbkreis vorgestellt.
Sie beinhaltet zudem interessante Informationen über
die unterschiedlichen Schularten und alle Adressen
der Haupt- und Realschulen, so dass dieser Leitfaden
auch für Ausbilder sehr interessant ist. Er bietet eine
zusätzliche Möglichkeit Kontakt zu den Schulen vor Ort
aufzunehmen. Durch das Projekt „ZUKUNFT“ (Berufsorientierung
durch außerschulische Partner an den
Hauptschulen) wird sichergestellt, dass diese Informationsquelle
aktiv bei den Schülerinnen und Schülern im
Unterricht und bei den Eltern eingesetzt wird.
Interessenten können den Leitfaden bei der Geschäftsstelle
der Kreishandwerkerschaft in Schwäbisch
Gmünd anfordern. |
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Betriebswirt
des Handwerks
-Kursbeginn in Aalen: Oktober 2008
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Von Führungskräften des
Handwerks und insbesondere vom Führungsnachwuchs
werden nicht nur handwerkliche Meisterleistungen
sondern auch solide Schlüsselqualifikationen
und Management-Qualitäten erwartet.
Nur mit einer qualifizierten und praxisnahen
Weiterbildung lässt sich dieser
hohe Anspruch verwirklichen.
Für den Sprung auf der Karriereleiter
bietet der Betriebswirt des Handwerks
für Meister und Führungskräfte
das optimale Konzept.
- Erfahrene Dozenten garantieren eine
praxisnahe Vermittlung der Inhalte
- Berufsbegleitende Form sichert die
sofortige Umsetzung des Gelernten
- Der bundeseinheitliche Rahmenlehrplan
und die staatliche Anerkennung garantieren
einen hohen Qualitätsstan-dard.
Schwerpunkte des Studiums sind die
Bereiche:
- Betriebswirtschaft (Bilanzierung,
Finanzierung, Planung und Organisation,
Kostenrechnung)
- Marketing
- Rechnungswesen
- Volkswirtschaft
- Recht (Privat- und Prozessrecht,
Steuerrecht, Arbeitsrecht)
- Personalführung (Management,
Mitarbeiterführung,
arbeitswissenschaftliche
Grundlagen)
Das Seminarprogramm umfasst vier Seminarstufen
(A, B, C und D). Es erstreckt sich über
zehn Monate. In jeder Seminarstufe
sind sechs zweitägige Seminarblöcke
zu absolvieren (Freitagnachmittag und
Samstag ganztägig).
Teilnahmevoraussetzung ist eine bestandene
Meisterprüfung oder gleichwertige
Kenntnisse in Buchführung und
Recht.
Bafög möglich: Bei Vorliegen
der Fördervoraussetzungen erhalten
die Teilnehmer einen Zuschuss zu den
Lehr-gangsgebühren und ein zinsgünstiges
Darlehen.
Weitere Informationen zur Weiterbildung
Betriebswirt des Handwerks können
Sie bei der Kreishandwerkerschaft
Ostalb, Geschäftsstelle Aalen,
Tel: 07361/6356 anfordern
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Zeitarbeit:
Auch im Handwerk aktuell |
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Die Kreishandwerkerschaft Ostalb arbeitet im Bereich
der Personaldienstleistungen mit der Firma
Argo Personalservice zusammen.
Argo bietet jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz
in der Personaldienstleistung. In allen wichtigen
Bereichen - Personalauswahl, Zeitarbeit, Personalpool,
etc. - steht Argo Personal mit engagierter Beratung,
dynamischem Service und Partnerkonditionen
den Innungsbetrieben zur Verfügung.
Folgende Leistungen bieten wir an:
- Personalwerbung
- Personalauswahl
- Verwaltung und Personalabrechnung
- Ausstattung mit Arbeitskleidung (falls notwendig)
- Arbeitsmedizinische Untersuchungen, wenn nötig
- Übernahme des Arbeitgeberrisikos, d.h. mit dem
an die Firma Argo zu zahlenden Stundensatz
sind sämtliche Risiken und Kosten z.B. bei
Krankheit, Urlaub, Berufsgenossenschaft …. enthalten
- Sonderkonditionen für Innungsmitglieder
Neben den Sonderkonditionen für Innungsmitglieder
bietet die Firma Argo einen Jobpool bei Personalüberhängen
an. Auch Auszubildende die nicht übernommen
werden, können in dem Jobpool vermittelt
werden.
Weitere Informationen zu dem Angebot der Kreishandwerkerschaft
und Argo Personal erhalten Sie
bei den Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaft
oder bei dem Niederlassungsleiter der Firma Argo
Personal in Aalen, Herrn Christian Sommer.
Tel: 07361/52 82 7-11,
Fax: 07361/52 82 7-29
E-Mail: aalen@argo-personal.de.
Bitte geben Sie bei erstmaliger Kontaktaufnahme
an, dass Sie Innungsmitglied sind. |
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WeGebAU – ein Brückenschlag
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Öffentliche Sonder- und Förderprogramm zeichnen
sich ja oftmals durch eine sehr bildhafte oder symbolische
Namensgebung aus. Mit einer kleinen Einschränkung
gilt dies auch im folgenden Fall: Wegebau– oder korrekt geschrieben „WeGebAU“ – ist
freilich nicht etwa ein Maßnahmenbündel zur Unterstützung
der Tiefbaubranche, sondern vielmehr ein
Weiterbildungs-Förderprogramm, das für gering
qualifizierte oder ältere Arbeitnehmer (ab 45 Jahre)
geradezu einen Brückenschlag in eine sichere Zukunft
bedeuten kann.
Mit dem Sonderprogramm „Weiterbildung Geringqualifizierter
und beschäftigter älterer Arbeitnehmer
in Unternehmen“ – so der voll ausgeschriebene
Name – soll Betrieben mit bis zu 250 Beschäftigten
die berufliche Weiterbildung ihrer älteren Belegschaftsmitglieder
(ab 45 Jahre) erleichtert werden.
WeGebAU kann freilich auch – unabhängig von der
Betriebsgröße – für Arbeitnehmer, die über keinen
Berufsabschluss verfügen oder seit mehr als vier
Jahren in an-/ungelernter Tätigkeit sind, angewandt
werden. Qualifikationsbedingte Entlassungen sollen
damit verhindert werden, zugleich will man damit
dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Und gerade
in der kalten Jahreszeit wirkt WeGebAU auch antizyklisch:
Insbesondere Bau- oder Gartenbaubetriebe,
die derzeit saisonbedingt wenig Aufträge in ihren
Büchern stehen haben, müssen, wenn sie dieses
Sonderprogramm in Anspruch nehmen, kein Personal
entlassen, sondern können dieses weiterbilden.
Ganz nebenbei flankiert das Förderprogramm WeGebAU natürlich auch die Initiative „50+“ der Bundesregierung.
Grundsätzlich müssen folgende Voraussetzungen
vorliegen: Der Mitarbeiter hat für die Zeit der Teilnahme
an der Weiterbildung weiterhin Anspruch auf
Arbeitsentgelt und ist für die Teilnahme an dieser
Weiterbildung freigestellt, so dass er seine normale
Arbeitsleistung nicht oder nur teilweise erbringen
kann. Außerdem muss der Inhalt der Weiterbildungüber rein arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen
hinausgehen.
Neben dem Arbeitgeberservice (AGS) der Agentur
für Arbeit ist für das Sonderprogramm WeGebAU
2007/2008 mit Weiterbildungsberater Hanns-Wulff
Schinke seit 1. Oktober 2007 nun auch ein direkter
regionaler Ansprechpartner (für Ostwürttemberg)
der „Agentur Q“ installiert. Die Agentur Q ist eine gemeinschaftliche
Einrichtung von IG Metall und Südwestmetall,
die von der Arbeitsagentur beauftragt
worden ist, Bildungsberater für die Regionen Ostwürttemberg,
Ulm und Ravensburg einzurichten.
Schinke ist nun als Dienstleister und Mittler zwischen
Arbeitgeber, Agentur für Arbeit, Bildungsträger
und den betreffenden Beschäftigten tätig und
begleitet die jeweiligen Prozesse von A bis Z. Er ist
erreichbar im Büro Heidenheim der AgenturQ, Robert-Koch-Str. 28, 89522 Heidenheim (Tel.
0151.16882161; Fax 0711.34228701; E-Mail: schinke@agenturq.de) . |
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